Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Technik des Brückenbaues so weit vorangeschritten, dass man sich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigen konnte,
eine Verbindung zwischen San Francisco und der Halbinsel Marin über die Golden Gate Bucht herzustellen.
Allerdings waren die Bedingungen dafür in vielerlei Hinsicht äußerst schwierig. Ein Problem war das Wetter,
denn die ganze Bucht liegt häufig unter einer dichten Nebeldecke.
Der Pazifik verursacht starke Strömungen und der tragfähige Untergrund befindet sich in sehr großer Wassertiefe.
Weder beim Bau der Brücke, noch während ihres Betriebes durfte die stark befahrene Schifffahrtsroute behindert werden und auch vom Verteidigungsministerium kamen einige Auflagen
im Hinblick auf die verschiedenen Militäreinrichtungen in der Bucht.
Hinzu kam noch, dass die Brücke erdbebensicher sein musste,
da die verheerenden Folgen des Bebens aus dem Jahre 1906 in San Francisco noch in allgegenwärtiger Erinnerung waren.